Annegret Wildermuth
Reflexintegrations-Therapie
Entwicklung fördern und Selbstvertrauen stärken
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Ihr Kind reagiert empfindlich auf Reize und ist schnell gestresst?
Lesen, Schreiben und Rechnen kostet ungewöhnlich viel Kraft?
Ungeschicklichkeit in Bewegung, Gleichgewicht und Koordination ?
Es wirkt oft unruhig, angespannt oder schnell überfordert?
Manche Kinder strengen sich sehr an und geraten trotzdem immer wieder an Grenzen - in Bewegung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und beim Lernen.
Dahinter können noch aktive frühkindliche Reflexe stehen.
Wenn
Lernen, Bewegung oder Konzentration schwerfallen
Unterstützend bei
ADS/ ADHS,
LRS und Dyskalkulie,
Ängsten und Schulstress
Was sind frühkindliche Reflexe?
Frühkindliche Reflexe sind unwillkürliche und genetisch festgelegte Bewegungsmuster, die bereits in der Schwangerschaft entstehen und das Überleben, wie auch die Entwicklung des Ungeborenen und des Babys sichern.
Nach und nach erreicht das Baby, mit Ausführung dieser Bewegungsmuster, die wichtigen Meilensteine, wie bspw. sich Drehen, das Köpfchen heben, Krabbeln bis hin zum Laufen.
Im Verlauf sollen die anfangs überlebenswichtigen Reflexe „gehemmt“ bzw. „integriert“ und durch gesteuerte und willkürliche Bewegungen ersetzt werden. Dieser Prozess ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung der Motorik, Kognition und Wahrnehmung.
Bleiben aber frühkindliche Reflexe, über das Kindergartenalter hinaus aktiv, so führt dies auf Dauer zu einer permanenten Störung des Körper- und Neuronalen-Systems und belasten den Alltag des Kindes und der Familie. Es kostet das Kind enorm viel Energie, diese Störungen und unwillkürlichen Muskelbewegungen zu kompensieren und es kann zu Auffälligkeiten in verschiedenen Bereichen kommen.
Mögliche Symptome:
Schul- und Lernprobleme:
- Schulstress/ Angst
- ADHS/ADS-Symptomatiken
- LRS-Problematiken
- Zahlen- und Buchstabendreher
- Motorische Unruhe
- Kurze Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne
- Probleme beim Abschreiben
Motorische Problematiken:
- Schlechte Körperkoordination
- Wenig Körperspannung
- Gleichgewichtsstörungen
- Ungeschicklichkeit
- Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik
- Probleme in der Sprachentwicklung
- „Kann nicht stillsitzen“
- Verkrampfte Stifthaltung
- Probleme in der Fokussierung und visuellen Verarbeitung
- Mündlich ist besser als schriftlich
- Zehenspitzengang
Weitere Problematiken:
- Mangelnde Impulskontrolle/ Selbstregulierung
- Wenig Selbstvertrauen
- Starke Empfindlichkeiten gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüche oder Berührung
- Ängste
- Kein Raum- und Zeitgefühl
- Einnässen über das Kindergartenalter hinaus
- verwaschene Sprache, Logopädie stagniert
Ursache und Folgen aktiver frühkindlicher Reflexe:
Ursachen für aktiv bleibende frühkindliche Reflexe können unter anderem sein: Komplikationen in der Schwangerschaft und während der Geburt, Frühgeburt, Unfälle, lange Krankheiten, Vorgreifen auf verschiedene Entwicklungsschritte, wie z.B. das frühe Sitzen oder Auslassen des Krabbelns. Es führt bei vielen Kindern dazu, dass Reflexmuster weiterhin aktiv bleiben. Meist machen sich die daraus resultierenden Probleme erst mit Beginn der Schule bemerkbar.
Hier kommt die Reflexintegrations-Therapie ins Spiel, um Entwicklung, neuronale Vernetzung und Motorik mit gezielten Übungen zu fördern.
Was ist Reflexintegration?
Reflexintegration steht für ein erprobtes und innovatives Bewegungsprogramm. Noch aktive frühkindliche Reflexe werden durch individuell angepasste Übungen integriert und die neuromotorische Reife und Entwicklung nachgeholt und gefördert.
Dies ist sogar noch im Erwachsenenalter möglich!

Ablauf der Reflexintegrations-Therapie:
- Kostenloses telefonisches Erstgespräch
- Sie bekommen einen Fragebogen zum Ausfüllen
- Anschließend folgt eine Reflex-Testung in der Praxis, bei der überprüft wird, welche frühkindlichen Reflexe eventuell noch aktiv sind und ob Reflexintegration bei Ihrem Kind sinnvoll ist.
- Basierend auf den Testergebnissen und der Auswertung des Fragebogens, wird in der Praxis ein individuelles Übungstraining von 8-10 min. erstellt. Diese Übungen werden 5–7mal pro Woche durchgeführt.
- In regelmäßigen Abständen zwischen 4-6 Wochen wird in der Praxis getestet, wie gut der Reflex gehemmt wurde und ob eine Anpassung notwendig ist. Dann erhalten Sie neue Übungen, bis nach durchschnittlich 8-12 Monaten alle aktiven Reflexe integriert sind.
- Die neu erlernten Bewegungsmuster sollen langfristig in den Alltag des Kindes integriert werden, um eine nachhaltige Verbesserung der motorischen und kognitiven Fähigkeiten und des Wohlbefindens zu erreichen.
- Das regelmäßige Üben zu Hause, mit Unterstützung der Eltern, ist maßgeblich für den Erfolg des Trainings.
